Ambitionierte Cloud-Migration zur Unterstützung des wachsenden Geschäfts
In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind die E-Commerce- und Preisvergleichsseiten von idealo erheblich gewachsen. Das Unternehmen hat Händler und Produktlinien hinzugefügt, in verschiedene europäische Märkte expandiert und auf sich ändernde Trends im Online-Handel wie den Black Friday reagiert. Mit dem Wachstum des Unternehmens wurde die IT-Infrastruktur zunehmend beansprucht, insbesondere zu Zeiten mit hohem Handelsvolumen wie Weihnachten.
„Wir haben die strategische Entscheidung getroffen, unsere IT-Infrastruktur auf AWS zu verlagern, um eine bessere Skalierbarkeit zu erreichen. Unser Rechenzentrum konnte die Kapazität nicht bereitstellen, die für das Unternehmenswachstum und die Unterstützung des Teams erforderlich gewesen wäre“, sagt Wanis Fahmy, Senior Cloud Engineer bei idealo.
idealo arbeitet täglich mit Tausenden von Händlern zusammen, die Informationen über ihre gelisteten Produkte – einschließlich Preise, Beschreibungen und Bilder – zur Verfügung stellen. idealo verarbeitet, analysiert und bewertet diese Daten und stellt sie auf seiner Website zur Verfügung. „Mit 50.000 Händlern und 500 Millionen Produktangeboten verarbeiten wir riesige Datenmengen. Eine schnelle und zuverlässige Dateninfrastruktur ist daher ein entscheidender Teil unseres Geschäftsmodells. Kunden möchten sofort den günstigsten Preis, nicht vor fünf Minuten. Verzögerungen, ungenaue Daten oder ein unterbrochener Service könnten das Vertrauen in die Marke idealo beeinträchtigen“, sagt Fahmy. Aus diesem Grund ist idealo ein langjähriger und intensiver Nutzer von Apache Kafka, der Open-Source-Plattform für Daten-Streaming.
Vor der Migration zu AWS verfügte idealo über 30 Kafka-Cluster on-premises, die Daten zwischen den Systemen und Anwendungen des Preisvergleichsdienstes übermittelten. Das Unternehmen setzte sich einen ehrgeizigen Plan für die Cloud-Migration, der in nur 18 Monaten abgeschlossen werden sollte. Die Verlagerung der Dateninfrastruktur, einschließlich Kafka, war ein wesentlicher Bestandteil des Plans.
Obwohl das Team solide Erfahrungen mit der Verwaltung von on-premises Kafka-Clustern gesammelt hatte, gab es Bedenken, dass diese für einen Cloud-basierten Betrieb nicht ausreichen würden. Jeder Leistungsverlust oder, noch schlimmer, jede Ausfallzeit würde zu einem spürbaren und sofortigen Verlust im Handel führen. idealo benötigte daher einen zuverlässigen Partner, der bei der Migration und dem anschließenden Management von Kafka helfen konnte.
„Die Sicherstellung, dass unsere Kafka-Implementierung immer auf dem neuesten Stand ist und mit den Best Practices übereinstimmt, ist eine große Aufgabe für uns. Der Umzug in die Public Cloud gab uns die Möglichkeit, diese Aufgabe an Experten abzugeben, so dass sich unser Team auf unser Kerngeschäft konzentrieren konnte“, sagt Fahmy.